Hier lebt die Ruhe.
Tagesausflug ins Obere Vogtland

Bereits zum wiederholten Male lud der Förderverein Ökopark zu einer Exkursion ein. Der Einladung folgten 50 Schwarzenbacher. Diesjähriges Ziel der Ausfahrt waren der Botanische Garten Adorf mit der Miniaturausstellung „Klein-Vogtland“ und die Rhododendronblüte in Bad Elster.

Im Botanischen Garten Adorf angekommen, erläuterte Herr Seidel, der fachliche Berater der Einrichtung, die Entstehungsgeschichte des noch jungen Botanischen Gartens: Als Gestaltungselemente im “Klein-Vogtland” wurden verschiedene Gehölze und Pflanzen eingesetzt. Das sehr große Interesse der Besucher an diesen Pflanzen und die Möglichkeit des Aufbaus eines neuen Ausstellungsabschnittes waren die eigentlichen Gründe der Entstehung des Botanischen Gartens Adorf. Für die Umsetzung des Vorhabens erschien das Nachbargelände, auf dem der Erdaushub des Adorfer Waldbadumbaus gelagert wurde, als geeignet. Ursprünglich war geplant, mittels Gehölzen und Sträuchern ein ansprechendes Arboretum aufzubauen. Die Umsetzung erfolgte wie bei der Miniaturschauanlage durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.

Die Eröffnung des bisher einzigen Botanischen Gartens im Vogtland erfolgte am 20. August 1999. Dicht gedrängt, auf ca. 3.000qm gestalteter Fläche konnten über 8.000 Pflanzen in ca. 1.000 Arten und Sorten bewundert werden.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vorstellung der alpinen Flora. Mittlerweile kamen neue Unterabschnitte der Hochgebirgspflanzen hinzu, die Anzahl erhöhte sich auf über 10.000 Exemplare . Zu diesen beantwortete Herr Seidel zahlreiche Fragen. Der eine oder andere Teilnehmer nutzte die Möglichkeit, Pflanzen im Botanischen Garten zu kaufen.

Interessant war auch das Gelände „Klein-Vogtland“, auf dem ausgewählte Sehenswürdigkeiten des Vogtlandes en miniature ausgestellt sind.

Zum Mittagessen kehrte die Gesellschaft ins Sachsenstüberl Bad Elster ein. Gestärkt und verköstigt ging es dann weiter zu einer professionellen Stadtführung durch den Kurort.

Bad Elster, eines der ältesten Moorheilbäder, befindet sich im Dreiländereck zwischen Tschechien, Bayern und Sachsen nahe Plauen und Hof. Die im Tal liegende Stadt (480 m) schützen die bis zu 650 m ansteigenden Berge mit ihren idyllischen Wäldern. Mitten durch den Ort schlängelt sich die Weisse Elster, die von vielen kleinen Bächen aus der Umgebung gespeist wird. Dadurch entsteht ein mildes Reizklima für alle Jahreszeiten. Das ausgedehnte Wegenetz in und um Bad Elster lädt zu Wanderungen durch die Wälder und Spaziergängen durch die Parks und Kuranlagen ein.

Jeder Teilnehmer hatte dann noch Zeit zur freien Verfügung, um den Kurort selbst zu erkunden, dabei bekam sicher manch einer Lust, Bad Elster wieder zu besuchen.

An späten Nachmittag fuhr der Bus wieder Richtung Schwarzenbach. Ein wunderschöner Ausflug ging damit zu Ende.

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21. Mai 2005     ( Verein - Blitzlichter )     Zur Übersicht